this life’ll move you with every step outside…

1. März 2012

alles kriechen und schnaufen und prusten und husten, Hustinetten und nett und wild und daneben, Gedanken in Ketten und leeres vergeben und heute und morgen und gestern und einst, alsbald, schreibt man das zusammen?, Follaton Wood, steh ich im Wald, ist so viel Zeit schon vergangen..

vom diesigen Nebel des Morgens keine Spur mehr, viel eher mehrere graue Schichten ermüdeten Alltags in und übereinander, sich näher stehend, als sie wollten.
Ich schließe die Augen und denke eine Hand voll Gedanken, während sie mir wie Sand zwischen den Fingern auf die Erde rieseln… und so betrachte ich die kleinen Muster, die er dort malt, kann sie nicht deuten… einfach nur Sand, auf einem kleinen Häufchen.
Die Stunde wird spät und ich öffne die Augen, suche die Zeit, seit langem schon..

der April wird wild! … so ein ganz klein wenig, zwischen Massen von Zeitungen, entlang dem roten Haus, und all den andersfarbigen, Nacht für Nacht und Ben Howard..


… … … … grüne Punkte… eigentlich!….

12.02.12

13. Februar 2012

…..halte durch Liebes… halte durch…

……………..

titel=titel=titel!

2. Februar 2012

….am Morgen,
…………………….vertreibt

…und die unerträgliche Angewohnheit, O-Saft vor dem Gebraucht grundsätzlich nie “gut” durch zu schütteln. Igitt!
Und wie zur Hölle kommt das Kerzenwachs auf den Keks?

der kleine Freund auf meiner Kaffeetasse (ich hätte ihn gerne auch noch seperat abgelichtet, genauso wie den Hexenmeister hinter der Kekspackung ~ jedoch hat uns frühzeitig der Fotoakku verlassen (wir werden immer bei dir sein!) ist im Übrigen
Schlam-pe-rei, die
lat. neglegentia occulta

“Die Schlamperei ist entgegen der landläufigen Meinung ein sehr pedantisches, gut organisiertes Monster. Nur sind die meisten Menschen leider geistig zu unterentwickelt, um die komplexen Ordnungssysteme der Schlamperei zu verstehen!”

..irgendwann werden wir eine Höhle in der Fränkischen beziehen und uns von Tropfsteinen nähren, Kekse an die Wand malen während die Welt da draußen zu grunde geht!!!!!!1111

..in diesem Sinne einen schönen Tag!

nix Stillstand….

1. Februar 2012

~*~

Wir schreiben den 31. Januar.. bzw. eigentlich schon den 01. Februar, denn während ich darüber sinierte, ob es sinnig sei, aufzuschreiben, was ich gedenke, überschritt der große und auch der kleine Zeiger die 00:00 Uhrgrenze.

Ich seufze schwer. Es ist wie ein ewiger Monolog mit mir selbst. Ich mag meine Gedanken nicht, und noch viel weniger, sie papierlich festzuhalten und noch während ich mir der Absurdität von „papierlich“ bewusst werde, kommt wieder das Gräuel in mir hoch, noch immer keine vernünftige Entscheidung über die Wahl meines nächtlichen Getränkes getroffen zu haben.

Vielleicht sollte ich einfach in die Küche gehen und blind hantierend schon irgendwas in die Tasse zu kippen schaffen. Jedoch selbst der Gedanke an den Aufwand verdirbt mir wieder alles.

Schnell merke ich, daß mich schreiben nicht erleichtert. Taten sollten der Verwirrung folgen, doch weiß ich nicht wie und wohin. Ich drehe mich im Kreis.

Es vergeht kein Tag, ohne, daß nicht ein Tag vergangen ist. Da ist kein Stillstand, selbst wenn alles sich wie erfroren in den jungen eisigen Nächten wieder spiegelt.. das alte Lied von den Sternen, die längst nicht mehr dort leuchten, wo wir winzigen Kreaturen sie erblickten. Heute weiß ich nicht, ob es mich bezaubert, oder ich es nicht leid bin, mir ständig Gedanken darüber machen zu müssen, wo ich stehen müsste, um tatsächlich unter den Sternen zu stehen, die ich gerade mit müdem Blinzeln erfasst habe.

Ich fühle mich träge…

tatsächlich vergeht die Zeit gefühlten Fluges, die Erde dreht sich in rasanter Geschwindigkeit, läßt aber aufgrund ihrer extremen Größe ein Bild einer kriechenden Schnecke mit gewaltigem Backroundzirpen in meinem Kopf entstehen… während sich im Hintergrund langsam die Morgensonne erhebt…

auch das in einem „Affenzahn“ … ich kämpfe noch immer mit der Schleimerimpression.

Warum eigentlich sagt man >>Affenzahn<<, wenn es um höhere Beschleunigungen geht? Wahrhaftig fällt mir dazu nicht sehr viel mehr ein, als ein weiteres dämliches Bild, von einem sich an seinem breiten behaarten Hintern kratzenden Schimpansen, der das Lianenhangeln an geflechteten Stricken in seinem zoologischen Glashaus neu für sich entdeckt hat… aber was hat das mit seiner Kauleiste zu tun und wo ist der atemberaubende Geschwindigkeitsrausch?

…träge, wie gesagt..

ich könnte es googlen, aber das würde mich noch sehr viel mehr langweilen. Eventuell habe ich einen neuen Begriff entdeckt, der mir nun wieder einen langen Tag Beschäftigung in Form von Ablenkung von den wirklich unangenehmen Themen beschert. Warum also den einfachen, kunstlosen Weg gehen, mich meiner primitiven Art beugen und einfach nachlesen, was andere extra für solch gedanklich Schwache wie meiner einer, irgendwo auf irgendeiner werweißwasweißichwas-Seite gepostet haben?

Wie ich finde, befasse ich mich nun schon wieder viel zu lange mit Schleim und Affenärschen.

Kakao!

Ausgezeichnet…!

….Sterne jedenfalls gibt es heute Nacht unzählige zu sehen, egal jetzt obgleich der Tatsache, daß ich in schwarze Löcher starre, die mir nur ein unbefriedigendes Nachglühen schenken. Eisige Polarluft zieht dieser Tage durch die Lande… und das einzige bisschen Schnee, daß dieser Winter uns gönnte, bleibt somit ersteinmal schockgefrostet seiner Umwelt erhalten.

Vielerorts findet man merkwürdige Schneegebilde vergeblicher Versuche, aus Pulver Leben in Form von Formen entstehen zu lassen. Die Highlights jüngst waren die Goldengatebridge in mini und der Borg-Kubus aus Star Trek – The next Generation. Ich konnte das neuroelektronische Feld förmlich spüren!

Jedenfalls ließ meine Phantasie nichts anderes zu.

Aber was lästere ich über misslungene Kunst…

..langsam versuche ich mir jedoch auch einzureden, daß es einen gewissen Kunstwert habe das gewandte Selbstgespräch dekorativ zu gestalten und somit als kulturelles Sozialgut dar zu stellen. Dann aber fällt mir wieder ein, wie sehr ich mich von sozialem Kulturgut nur zu gerne distanziere… das fängt ja bereits beim Telefonieren an…

aber ist Telefonieren kulturell? … domestiziert über Jahre hinweg und mit brauchbarem Inhalt gewagter verbaler Korrespondenzen am passenden Ohr eventuell offiziell verwertbar, auch wenns keine alte Sau interessiert, aber man sich nach solch einem Gespräch trotzdem geil findet, aufgrund der Begeisterung über die enorme Eigenwortgewandtheit und dem Streben nach einem neuen Rekordbruch an Fremdwörtern in einem Satz, von denen man an der Hälfte jener sich selbst nicht mal so sicher ist, zu wissen, was sie bedeuten?!

Ich löffle einen fetten Klumpen Kakao aus der Tasse…

der Inbegriff über den heutigen Blogtext.

Ein schleimiger Schokoklumpen!

Schleimig = träge = Schoko = brauchichummichbesserzufühlenauchwennskeineninteressiert = Affenarsch…

hmmm…

Mir missfällt die Extreme, mit der ich verbalfäkal versuche mir nichtsbringende Erleichterung auf die Seele zu reden… Absurdität schiebt den Trieb der bitteren Ernsthaftigkeit aus dem Blickzentrum – sagt man..

Der Ansatz war gut, die Umsetzung mangelhaft.

Heute Nacht ist es so kalt, daß die Sterne sogar leicht funkeln … ich erinnere mich an den späten Sommer, an grüne Noppengummibälle und kleine blaue Autos mit weißen Dächern. An merkwürdige Gleichungen „du + ich = 6“ und rote Hausmauern mit Echsen und Steinen… viel zu schnell war es Herbst und Stillstand, wo doch kein Stillstand sein kann, weil alles fließt, egal, wie hohe Wälle und Dämme man aus Geäst und Sand auch aufwirft. Vor meinem inneren Auge drehen sich noch immer die schweren Räder der Mühle mit immer dem gleichen monotonen Gerumpel… Kerry trinkt aus dem Brunnen (der Ewigkeit) in der Mitte des Gartens, der so grell von pink und violett umrungen erblüht, es selbst die ultracoolen Secway-Fuzis zu einem kurzen Break veranlasst, um das Blütenmeer abzulichten.

…die Felder waren hochgewachsen… zwischen jedem Hälmchen schweigt leise Erinnerung…

Kein Stillstand… und doch wirkt die Nacht heute wie ewig… die eisige Luft steht und weite Stille üerzieht die kleinen bescheidenen Siedlungen, denen meine Gunst nun wieder zuteil wird.

Noch wenige Wochen, dann wird der große Bezirk wieder herausgekramt, die Schutzschilde auf Maximum hochgefahren, gebettet in lauschiger Hoffnung, sie nicht zu brauchen…

zumindest leise kündigt er sich dann schon an,

Frühling…

dann wenigstens, geht es nicht mehr nur ums nackte Überleben, wie aktuell der Körper all seine Energien darauf verwendet das Blut auf menschlich vertretbarer Temperatur zu halten (meine Mutter geht immernoch davon aus, daß ich Malaria habe!),

sondern hat dann auch wieder eine Hand voll Reserven, Wunden zu lecken, die nicht nur von Eis und Kälte Verantwortung tragen…

… ansonsten bis bald am See! …

adios..

i feel you

.

home..

13. Dezember 2011

home

Take me away to some place real. ‘Cause they say home is where your heart is set in stone. Where you go when you’re alone. Is where you go to rest your bones. It’s not just where you lay your head. It’s not just where you make your bed. As long as we’re together, does it matter where we go?

#?

5. Mai 2011

 

i remember

empathisch sichtend mir, dem Sonnenlicht, und es wird warm und bedeutungslos sein,

schwerelos aus Tropfen gesponnen, dem dir spiegelnd,

in tausender Kristalle würde dieser Nebel zerschellen,

aus süßlicher Würde in aller Wertlosigkeit,

gesponnen von narben-erfluchter Hand,

in tiefem Grund, dem moder Duft, befremdlich schön,

verflogen weit..

das reichste Licht an Dunkelheit, der

weitreichensten ~ lieblichst

ersonnen verhasst, lauscht dir dieser Wind,

entflüstert alle Schwere,

trägt und hebt

und liebt.. über

dieses Leben hinaus..

18. April 2011
weil Schoki schon wieder leer,
weil Frühling, weil schön,
und weil akustisch,
akustiklich schön ..~mit Zeitungen…
frag mich nicht …
lohnt es nur, sich fliessender Gedanken anzunehmen? .. was lohnt es schon?, lohnt es?… morgen wird es warm..
und um den warmen Wind floss fehlerlos ein nächtlicher Schimmer in Form duftender Mondflecken auf den wellenlosen Wassern stiller Seen..

es reizt zu stundenlangem Starren aus dem Fenster, gegeben wie umgeben, als stünde ich wieder in den alten hohen Wiesen ewiglicher Ewigkeit. Ein bitterlicher Nachgeschmack, der klagt und sich schwer wenden läßt, reibt zuckersüß mir Salz in so manche Wunde, während lau der Wind pustet, daß das Weh vergehen möge..

ich singe deinen Namen, es entsinnt der Verstand sich dem Duft deiner Schönheit ~ unser war der Wiesengrund und alles Blühen und Strahlen Antrieb aller Zweisamkeit..

große Aufgaben zieren heute unser Einst ~ Erziehung und Konsequenz… sei uns eine gute Lehrerin und in irgendeinem Bald, früher oder später, jagen wir gemeinsam jene Schäfchenwolken, wie nur du sie in Duft und Empfindung bisher kennst… wie damals kann ich selbst heute noch viel von dir lernen..

 

  • oberhalb von Pfofeld…  schön ists da.. :)

12. Februar 2011

rainy days..

 

lang ists her, daß ein gedachtes Wort bis hier hin seinen Weg fand. Einhändig schreibe ich heute, dennoch mühelos. Im Eifer eines Alltagswühlens, verlor sich die Sinnlichkeit einen Moment lang inne zu halten..

mit Tinte tropfte so das ein oder andere Mal einen Gedanken zu Papier.. schrecklich farblos und morsch ohne Stand, in sich gefroren, weil keine Luft nach oben blieb, die Zeit rann, wie heute der Regen.

Anstoß war die Atemlosigkeit, unschön, welk, bedaure ich die kühle Blässe, wie sie mich ziert. Keinen Satz forme, führe ich zuende.. unwichtig gehört zu werden, wuchtlos haltlos, was ankommt ist nur Stille, die welche einen Tag, ein ganzes Jahr füllen könnte.

Wie alles zum Schein nur ist, zu Staub wieder zerfällt ~ je später die Zeit, je älter sie wird, sodenn das Schreiten wirkt schwerer. Doch keine Wehmut klagt, nur der Akt, das Handeln an sich Gewissheit schafft in Schatten doch zu wandeln ~

wäre um des Herzens Willen ein bess’rer Weg gewesen.

 

 

große Seelen dulden still

(c) Schiller

24. August 2010

many words, many dreams i've got to give
but in this racing world there is no place for me
and when i leave today no memories remain...

 

Bewußtwerden setzt gleich sich dem Innehalten…

im Unmut ein Durchdrehen der seelischen Antriebsräder, die nur Gleichmut richtig greifen läßt..

In windige Wogen, leicht verdrossen mich an Orte treibt, an denen ich eigentlich gar nichts verloren hätte..

 

Tragisch schön verwelkt der Sommer, er blieb unantastbar in all den Wochen und Monaten.. bis zuletzt und weiterhin.

23. Juni 2010

 

 

trallü tralla ~ Onkel Heinz ist wieder da,

und lauschet nur, was er zu verkünden weiß, das ist schier der über~Wahnsinn ö.Ö ….

mit Freuden möchte ich den ersten Cd-release der neuen Jabkowitzkonstellation vorstellen, der vergangenen Freitag Einstand feierte.

www.jabkowitz.com

 

Meine Wenigkeit als Songwriterin und Autorin präsentiert diesen Anlass stolz und erhobenen Hauptes, auf daß die Musik viele Anhänger finden möge, so gewöhnungsbedürftig und solilastig sie auch sein mag :D

 … so … ich geh jetzt wieder malen…

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